IT-Glossar

Begriffe aus der IT-Welt, mit denen wir Kunden öfter konfrontieren.

Ein paar oft gehörte Begriffe, mit unserer Erklärung — falls dich Fachsprache verwirrt.

Hardware

SSD (Solid State Drive) — moderne Festplatte ohne bewegliche Teile. Schneller, leiser, sparsamer als die alte HDD. Heute Standard.

HDD (Hard Disk Drive) — alte mechanische Festplatte mit rotierender Scheibe. Günstig pro GB, aber langsam. Heute nur noch sinnvoll für reine Datenspeicherung, nie mehr für Windows.

RAM (Arbeitsspeicher) — kurzfristiger schneller Speicher, der vom Computer benutzt wird, solange Programme laufen. Mehr RAM = mehr Programme gleichzeitig flüssig nutzbar. 16 GB sollten heute Minimum sein.

CPU (Prozessor) — der Hauptchip, der die ganze Rechenarbeit macht. Bekannte Marken: Intel, AMD.

GPU (Grafikkarte) — der Chip, der Bilder und 3D ausgibt. Eingebaut bei normalen PCs, separat bei Gaming-PCs.

Software

Treiber — kleines Programm, das dem Betriebssystem erklärt, wie es eine Hardware (Drucker, Grafikkarte, WLAN-Chip) anzusprechen hat.

BIOS / UEFI — die Software, die noch vor Windows läuft, sobald du den PC einschaltest. Steuert das Booten und einige Grundeinstellungen.

Browser — das Programm, mit dem du im Internet surfst (Chrome, Firefox, Edge, Safari).

Cookie — kleine Datei, die eine Website auf deinem Rechner ablegt, damit sie dich beim nächsten Besuch wiedererkennt. Kann harmlos (Login bleibt aktiv) oder lästig (Werbe-Tracking) sein.

Cache — Zwischenspeicher. Programme legen Daten ab, um sie nicht jedes Mal neu laden zu müssen. „Cache leeren" hilft, wenn etwas hängt.

Sicherheit

Phishing — gefälschte Mails / Webseiten, die so tun, als wären sie von deiner Bank, Microsoft, Amazon, der Post — und dich dazu bringen wollen, Login-Daten oder Geld herauszugeben. Faustregel: nie auf Links in solchen Mails klicken, sondern direkt die Website ansurfen.

Ransomware — Erpressungs-Trojaner. Verschlüsselt deine Dateien und verlangt Geld zur Entschlüsselung. Siehe Virenbefall-Sofortmaßnahmen.

2FA / MFA (Zwei-Faktor-Authentifizierung) — zusätzlich zum Passwort wird ein Code aus einer App oder per SMS abgefragt. Verhindert die meisten Konto-Übernahmen — siehe Sicheres Passwort wählen.

VPN — Virtual Private Network. Dein Internet-Verkehr wird durch einen verschlüsselten Tunnel zu einem anderen Server geleitet. Sinnvoll im öffentlichen WLAN oder zum Geo-Blocken-Umgehen, kein Allheilmittel.

Netzwerk

IP-Adresse — Adresse jedes Geräts im Netz, z. B. 192.168.1.20 (lokal) oder eine öffentliche, die dein Provider dir gibt.

Router — der Kasten, der dein WLAN aufspannt und mehrere Geräte mit dem Internet verbindet. Bei den meisten ist die FRITZ!Box.

Modem — die Komponente, die das Internet-Signal vom Provider „übersetzt". Heute meistens im Router integriert.

WLAN / Wi-Fi — das gleiche, einmal deutsch, einmal Marketing-Begriff. Drahtlose Verbindung zum Router.

LAN-Kabel — Netzwerkkabel mit Stecker, der aussieht wie ein dickerer Telefonstecker. Stabiler und schneller als WLAN.

DNS — übersetzt Klartext-Adressen wie google.de in IP-Adressen. „DNS-Cache leeren" hilft, wenn manche Webseiten plötzlich nicht mehr gehen.

Cloud

Cloud — Daten und Programme, die auf fremden Servern liegen, du greifst übers Internet drauf zu. Beispiele: OneDrive, Google Drive, Dropbox, Office 365.

Backup — Datensicherung. Kopie deiner wichtigen Daten an einem zweiten Ort. Siehe Datensicherung mit Windows-Bordmitteln.

Sync — Synchronisation. Datei wird zwischen Cloud und PC abgeglichen. Achtung: Sync ist KEIN Backup — wenn du löschst, ist es überall weg.


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Kategorien: IT-Grundlagen